Saison 2024/25
Central European Hockey League (CEHL)
4. Spieltag
Sportcentrum Laco Glanerbrook
(Geleen / Niederlande)
Sonntag, 29. Dezember 2024 / 19:00 Uhr
Snackpoint Eaters Limburg - EG Diez-Limburg Rockets
5:1 (1:1/2:0/2:0)
Tore:
0:1 (07:27) Sami Tamminen (Ville Juhani Saloranta)
1:1 (14:33) Bradley Forrest (Jesse Noblesse, Jeffrey Melissant)
2:1 (28:56) Ben Duperreault (Jeffrey Melissant, Tom Marx)
3:1 (38:48) Mike Collard
4:1 (40:40) Wouter Sars (Ninho Hessels)
5:1 (47:17) Ben Duperreault (Tom Marx, Jordan Steinmetz)
Strafen: GEL: 2 / DIZ: 6
Schüsse: GEL: 40 (5/21/14) / DIZ: 20 (11/3/6)
Torhüter: GEL: Jowin Ansems (60:00) / DIZ: Justin Schrörs (60:00)
Schiedsrichter: Pascal Keus
Zuschauer: 501
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Um ziemlich genau 15 Uhr waren wieder am Auto, wo ich Snicki schnell an die nächste Bahn-Station fuhr, weil er mit dem 49 Euro Ticket nachhause fuhr, er muss nämlich morgen wieder früh raus. Direkt dahinter befuhr ich die A559 und war nach wenigen Kilometern auf der A4, die mich dann in Richtung Aachen bzw. Grenze brachte. Ab hier waren es nur noch 35 Kilometer bis zu der von mir heraus gesuchten Frituur in Maasmechelen, direkt hinter der niederländisch/belgischen Grenze, wo ich die besten Fritten der letzten Wochen vertilgte. Nachdem ich meine Karre für 1,53 Euro / Liter Super vollgetankt hatte, machte ich mich langsam in Richtung Niederlande zurück, wo ich dann die kompletten 140 Kilometer hinter mich gebracht hatte. Ich war bereits um 17:40 Uhr an der Eishalle, blieb erstmal noch ein paar Minuten im Auto sitzen und ging dann kurz nach 18 Uhr rein. Zuerst drehte ich natürlich meine Foto-Runde, schaute dem Warmup beider Teams zu und begrüßte kurz vor Spielbeginn OFC-Buddy Alex, der mit einer Autobesatzung gerade angekommen war.
In der Central European Hockey League (CEHL), einem Zusammenschluss von belgischen und niederländischen Teams, sowie mit Neuwied und Diez zwei Mannschaften aus Rheinland-Pfalz, war es heute erst der vierte Spieltag, da zuvor noch eine Pokalrunde gespielt wurde und die Liga erst vor zwei Wochen begann. Die Gastgeber bisher mit drei Siegen (zwei davon nach Overtime) auf Rang Zwei platziert, trafen auf den Vorletzten, der bisher erst einen Sieg feiern konnte. Das deutsche Team allerdings mit vielen Kranken und Verletzten, plus diverse weitere Probleme, so dass die ganze Saison (inkl. der Pokalrunde) bisher äußerst unrund verläuft, obwohl man sich bedeutend mehr erhofft hatte.
In den ersten Minuten waren die Fast-Hessen aber das bessere Team und hatten neben dem Führungstreffer auch noch einen Pfostenschuss zu bieten. Nach und nach kamen die Einheimischen immer besser in die Partie und der Ausgleich noch vor dem ersten Gang in die Kabinen war nicht mal mehr ganz unverdient. Ab dem zweiten Abschnitt war es dann aber eine ganz andere Partie und zwar eine sehr einseitige, denn die Hausherren waren fortan dominierend in diesem Spiel. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Snackpoint Eaters in Führung gehen sollten und in Richtung Mitte des Spielzeit war es dann auch soweit. Nachdem einer der erfahrensten Rockets-Spieler (wohl zum wiederholten Male) den Puck hinter dem eigenen Tor vertändelte und 72 Sekunden vor der zweiten Pause sogar noch das 3-1 fiel, war die Messe dann auch schon gelesen. Das kurze Lineup der EGDL hatte keine Möglichkeit mehr im dritten Drittel noch etwas dagegen zu setzen. Ich will nicht sagen, dass man es einfach so über sich ergehen ließ, aber Gegenwehr gab es nur noch wenig. Sie kassierten noch zwei weitere Gegentreffer und am Ende stand ein verdientes 5-1 auf der Anzeigetafel. Ich war froh, den „alten Bunker“ noch gekreuzt zu haben, denn eine neue Halle ist bereits im Bau und somit werden hier nicht mehr allzu viele Spiele stattfinden. Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass man dieses Gebäude nach Eröffnung der anderen Halle komplett abreißen wird.
Um 21:15 Uhr war ich nach einem kurzen Blick von außen in den Eishallen-Neubau und der Verabschiedung von Alex’ Autobesatzung wieder am Auto. Da ich gut geparkt hatte, war ich ruckzuck weg und keine drei Minuten später schon wieder auf der Autobahn. Das Navi zeigte 308 Kilometer an und meinte 3:15 Stunden vorzuschlagen, aber ich hatte ja viel Zeit und war heute irgendwie auch ziemlich müde, weswegen ich doch das ein oder andere Mal für ein paar Minuten zum Luft schnappen heraus fuhr. Dazu waren im bergischen Land, sowie im Sauer- und Siegerland die Straßenverhältnisse nicht die Besten und Nebel hatte es dazu auch noch. Also alles keine guten Voraussetzungen für die Heimfahrt, aber ich brachte sie sicher hinter mich, war halt erst um 1 Uhr zuhause. Viel später als ich dachte, was aber natürlich völlig egal war, hauptsächlich sicher nachhause gekommen. Ich ging auch oben gar nicht mehr wirklich lange an den Laptop, sondern verzog mich wirklich ziemlich zügig in mein Bettchen.