Saison 2024/25

League One (3. Liga ENG)

8. Spieltag

 

Oakwell Stadium
(Barnsley / ENG)

 
Samstag, 28. September 2024 / 19:45 Uhr
 
Barnsley FC -
Stockport County


1:1 (1:0)


Tore:

1:0 (4.) Adam Phillips (Foilelfmeter)

1:1 (90.+1.) Louie Barry

  

Gelbe Karten: Mael de Gevigney (18.), Luca Connell (73.), Josh Benson (85.) / Tyler Onyango (19.).

Schiedsrichter: Declan Bourne

Zuschauer: 14.882

 

Zu Teil 2 des Berichtes => KLICK!

 

Dieses Mal hatten wir es dann recht entspannt, denn bis zu unserem dritten Spiel des Tages brauchten wir laut Navi nur 40 Minuten (36 Kilometer) und saßen ja bereits um 17 Uhr wieder im Auto. Die Fahrt brachten wir problemlos hinter uns, wollten am Bahnhof parken, es sah allerdings so aus, als bräuchte man ein Ticket hierfür und das Ticket Office hatte einfach geschlossen. Die einheimische Polizei hatte auch keine Ahnung, glaubte aber nicht, dass wir Probleme bekommen würden, uns war das alles zu unsicher und so fuhren wir in Richtung Stadion, bekamen hier dann sogar einen Top-Parkplatz. Da wir jeweils vor dem ersten Spiel zum letzten Mal gegessen hatten, gingen wir noch mal in die Stadt, in eine bei Hoppern so beliebte Filiale von Wetherspoon. Hier gibt es neben vielen verschiedenen Getränken auch alle möglichen Sachen an Mahlzeiten. Diese gingen üblicherweise auch wieder mal sehr schnell und so konnten wir in aller Ruhe noch zum Stadion zurück laufen und waren dennoch fast eine halbe Stunde vor Anpfiff am Eingang. Wir gingen aber dann auch direkt rein und setzten uns auf unsere Plätze.

 

Mit dem Heim-Team vom FC Barnsley trifft der Tabellendritter (13 Punkte aus sieben Spielen) auf Stockport County, den Sechsten des Rankings (11 Punkte aus sechs Spielen). Beide Vereine haben sich in den letzten Jahren ein wenig entgegensätzlich entwickelt, denn die Gastgeber waren ein Großteil der letzten 20 Jahre in der zweiten Liga (Championship) beheimatet, die Gäste hingegen viele Jahre sogar im Non League Bereich und 2017/18 noch Sechstligist. Nun sind sie beide in der League One (dritthöchste Spielklasse) angekommen.

 

Die ersten fünf Minuten ließen ein rassiges und gutes Match erwarten. Die Einheimischen erhielten früh einen (wohl berechtigten) Elfmeter und verwandelten diesen auch sehr souverän. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten, aber es blieb erstmal bei diesem knappen Ergebnis. Danach folgte sehr lange komplett langweilige Phase und erst die letzten fünf Minuten dieser ersten Halbzeit wurden wieder interessant und es gab auch einen Pfostentreffer für die Gastgeber. Auch in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel meines Erachtens weniger attraktiv bzw. interessant. Es passierte echt wenig und erst nachdem Stockport County so langsam die Zeit wegzulaufen drohte, wurde dort die Schlagzahl erhöht. Sehr zur Freude der ca. 2.500 Fans im Gästeblock (Stockport liegt nur etwa 60 Kilometer entfernt) fiel dann in der ersten Minute der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich und wir bekamen eine echt nette Jubelorgie im Gästeblock sehen, sehr nice. Danach passierte dann aber nichts mehr uns es bleib beim 1-1 Unentschieden.

 

Um 21:55 Uhr Ortszeit machten wir uns dann auf die 259 Kilometer zurück zum Airport London Stansted. Wir hatten gut geparkt und waren deswegen absolut schnell weg von Ground und auch aus der Stadt bzw. wieder zurück auf der Autobahn. Rund um mich herum wurde es schnell ruhig und alle Drei pennten, während ich mich durch die Nacht kämpfte. Ich ließ sie aber schlafen, denn sie hatten jeweils ebenfalls eine kurze Nacht und müssen morgen weitere Strecken von Flughafen nach Hause mir dem Auto selbst fahren. Bei Aston schickte mich das Navi auf die A57, die gesperrte Straße vom Mittag immer noch dicht war. Das waren bestimmt locker 30-40 Kilometer über nervige Landstraßen und zum Ende hin noch ein, zwei Kilometer Feldwege-ähnliche „Straßen“, bevor es bei Retford endlich wieder auf den Highway ging. Knapp 95 Meilen vor dem Ziel erste Pause, wo ich mir mal einen Kaffee kaufte, ging es nach etwa zehn Minuten weiter und wir wechselten recht schnell auf die Auf A14. Ich hatte dann schon das Auto bis 40 Minuten vor den Flughafen gepeitscht, wo wir dann eine zweite Pause machten, denn wir mussten ja noch Zeit überbrücken und außerdem stieg bei mir die Müdigkeit, was aber bei ca. 30 Minuten „Schlaf“ in meinem Auto letzte Nacht und 30 Minuten „Schlaf“ im Flieger heute morgen (also eine Stunde rumgedöse in den letzten fast 40 Stunden), ziemlich klar ist. Wir hielten um 1:15 Uhr und um 3:25 Uhr fuhr ich wieder weiter, bei vier Personen im Auto kann man sich aber sicherlich vorstellen wie gut das schlafen war. Allerdings tat es dennoch gut und war auch bitter nötig. Nun ging es also mit weiterhin schlafenden Mitfahrern auf die letzten 57 Kilometer und wir erreichten die Tankstelle beim Rental Car Return um 4:05 Uhr und jagten den Tank noch voll (39,89 Liter für 55,01 Pfund = 1,379 Pfund pro Liter super), wie es im Mietvertrag auch steht. Zehn Minuten später war die Kiste wieder bei Europcar und der Schlüssel landete in der Key Box. Der Büro-Raum der ganzen Autovermieter war glücklicherweise geöffnet und wir nutzten ihn kurz zum aufwärmen, aber ser Shuttle-Bus zum Terminal kam dann auch alsbald. Wir gingen direkt durch den Security-Check, denn beim letzten Mal hier hatten Matthias und ich hier ewig gestanden, obwohl wir einen frühen Fug morgens hatten. Dieses Mal war es recht enspannt und so waren wir über anderthalb Stunden vor Abflug bereits im gesicherten Bereich. Wir gammelten ein wenig herum, denn das Abflug-Gate war noch nicht vermeldet, als dieses dann endlich kam, machten wir uns dort hin und das Boarding begann auch recht zeitnah. Wir ließen uns Zeit und stiegen ziemlich am Ende ein, ohne natürlich zu spät zu sein. Im Flieger waren die von Ryanair beim Online Check-In für Matthias und mich automatisch zugewiesenen Sitzplätze welche am Fenster bei den Notausgängen, das bedeutete also mehr Beinfreiheit. Statt um 6:40 Uhr erfolgte der Abflug um 6:57 Uhr (Ortszeit), aber dafür dauerte der Flug dann auch nur exakt 50 Minuten. An der Passkontrolle wieder eine längere Schlange, aber wir erreichten die zuvor ins Auge gefasste S-Bahn um 9:27 Uhr recht problemlos. In der Bahn verabschiedeten wir uns dann vom ersten Teil der Reisegruppe, denn Thomas hatte eine Station weiter geparkt. In Köln Porz-Wahn hielten wir noch bei einem Bäcker und dann ging es auf die weitere Heimfahrt, wo wir unterwegs Tobi noch in Montabaur am Bahnhof raus warfen. In Staden trennten sich auch die Wege von Matthias und mir, denn er fuhr direkt weiter zu seinem nächsten Kick und für mich ging es nachhause, wo ich um 12:10 Uhr ankam. Ich hatte heute „nur“ ein ECN-Heimspiel, welches glücklicherweise bereits für 16 Uhr angesetzt war, denn so kam ich Abends dann wenigstens auch früher ins Bett.